OTTO HEINRICH ENGEL (1866-1949) Der Maler von Föhr

02. März 2014 bis 29. Juni 2014

Kein anderer Maler hat auf so eindrucksvolle Weise die Lebenswelt von Föhr porträtiert. Otto Heinrich Engel, Mitglied der Münchener Secession und zusammen mit Max Liebermann Mitbegründer der Berliner
Secession, reiste zunächst 1892 auf die Halligen Oland und Gröde. Seit 1901 kam er fast jeden Sommer nach Föhr, war Gast in Grethjens Gasthof in Alkersum und schlug später sein Atelier in Nieblum
auf. Seine Bilder – seien es Föhrerinnen in Tracht, Friesenstuben oder vom Impressionismus beeinflusste Freilichtmalereien – verhalfen eine als „ursprünglich“ und „unverfälscht“ wahrgenommene, doch im Verschwinden begriffene Lebenswelt zu konservieren. Zu Engels Hauptwerken zählen Das Kinderfest und Trauerfeier auf Föhr – Werke, die für die Insulaner in hohem Maße identitätsstiftend wirkten.
Wie sind seine Gemälde entstanden? In der Ausstellung lässt sich spannend nachvollziehen, wie Engel nach vorbereitenden Zeichnungen, Pastellen, Aquarellen und Ölstudien seine großen Kompositionen geschaffen hat. Neben Werken aus der Sammlung Kunst der Westküste werden zahlreiche private und öffentliche Leihgaben präsentiert.

 

Das reichbebilderte Buch „Otto H. Engel. Briefe und Aufzeichnungen eines Malers” ist im Museumsshop zum Sonderpreis von € 25,00 erhältlich.

Otto Heinrich Engel
Strandleben am Abend
Otto Heinrich Engel
Strandleben am Abend
Otto Heinrich Engel
Dorfgasse in Alkersum
Otto Heinrich Engel
Dorfgasse in Alkersum
Otto Heinrich Engel
Im Schatten der Laube
Otto Heinrich Engel
Im Schatten der Laube
Otto Heinrich Engel
Am Festtagsmorgen
Otto Heinrich Engel
Am Festtagsmorgen